Das Marmorbad
Ein Unikat mit Tiefe
- Aderverlauf über Stöße geplant
- pH-neutral pflegen, regelmäßig imprägnieren
Marmor · Granit · Quarzit · Feinstein
Naturstein verzeiht keine Fehler und belohnt Sorgfalt mit einer Tiefe und Wärme, die kein anderes Material erreicht.
Im Detail
Marmor, Granit, Travertin oder Quarzit: Jeder Block ist ein Unikat mit eigener Maserung. Wir wählen Platten so aus und setzen sie so, dass die Adern über Stöße hinweg weiterlaufen und die Fläche als Ganzes wirkt. Naturstein braucht den richtigen Untergrund, den passenden Kleber und eine fachgerechte Imprägnierung gegen Flecken. All das gehört bei uns selbstverständlich dazu, damit Ihr Stein über Jahrzehnte schön bleibt.

Für wen wir Naturstein verlegen
Vom Marmorbad bis zur pflegeleichten Steinoptik. Diese vier Wünsche begegnen uns am häufigsten.
Ein Unikat mit Tiefe
Jura und Travertin im Wohnbereich
Granit und Quarzit
Feinsteinzeug in Marmoroptik
Gut zu wissen
Marmor, Travertin und Jura sind kalkhaltig und damit säureempfindlich, Granit und Quarzit sind silikatisch, hart und säurefest. Welcher Stein zu Ihrem Raum und Ihrem Alltag passt, klären wir vor der Auswahl, damit die Fläche nicht nur am ersten Tag schön ist.
Passend dazu
Häufige Fragen
Feinsteinzeug wird sehr dicht gebrannt und nimmt kaum Wasser auf. Es ist frostsicher, fleckunempfindlich, sehr abriebfest und praktisch wartungsfrei. Dank Digitaldruck gibt es jede Optik, auch täuschend echten Marmor. Naturstein ist dagegen ein Unikat: Jede Platte hat ihre eigene Maserung und eine Tiefe, die kein Druck erreicht. Dafür braucht er die passende Pflege, und je nach Stein ist er empfindlicher gegenüber Säure, Flecken und Kratzern. Für die meisten Böden, Bäder und Außenflächen ist Feinsteinzeug die pragmatische Wahl. Wer das Original will und die Pflege nicht scheut, wird mit Naturstein über Jahrzehnte Freude haben. Wir beraten Sie zu beidem ehrlich.
Marmor bringt Tiefe, Wärme und Wertigkeit ins Bad wie kaum ein anderes Material. Als Kalkstein ist er aber säureempfindlich: Zitrone, Essig, Kalkreiniger und manche Kosmetik hinterlassen matte Ätzflecken. Er ist außerdem weicher als Granit oder Feinsteinzeug. Damit ein Marmorbad schön bleibt, gehören eine Imprägnierung, pH-neutrale Reiniger und das regelmäßige Auffrischen des Schutzes dazu. In der Dusche wählen wir eine Oberfläche, die auch nass sicher begehbar ist. Wer die Optik ohne den Pflegeaufwand möchte, findet in Feinsteinzeug in Marmoroptik eine sorgenfreie Alternative. Wir zeigen Ihnen beide Varianten im Vergleich.
Offenporige und kalkhaltige Steine wie Marmor, Travertin oder Kalkstein sollten imprägniert werden. Die Imprägnierung zieht in den Stein ein, verengt die Poren und weist Wasser und Öl ab, ohne die Optik zu verändern. Von der Versiegelung unterscheidet sie sich deutlich: Eine Versiegelung legt einen Film auf die Oberfläche, der vergilben und Feuchtigkeit einschließen kann. Im Bad ist deshalb meist die diffusionsoffene Imprägnierung die richtige Wahl. Feinsteinzeug braucht in der Regel keinen zusätzlichen Schutz. Bei Naturstein gehört die fachgerechte Imprägnierung bei uns zur Verlegung. Zur Übergabe sagen wir Ihnen, wann und womit Sie den Schutz auffrischen.
Naturstein ist in Material und Verlegung aufwendiger als Keramik. Den Ausschlag geben die Steinsorte, das Format, der gewünschte Aderverlauf und die Kanten- und Stufenbearbeitung. Dazu kommt ein Untergrund, der zum Stein passt, und ein geeigneter Kleber, damit sich nichts verfärbt. Wer eine durchlaufende Maserung oder Spiegelungen wünscht, braucht mehr Planung und oft etwas mehr Material, weil die Platten vorab ausgelegt und sortiert werden. Nach einem kostenlosen Aufmaß erhalten Sie ein verbindliches Festpreis-Angebot. Auf Wunsch begleiten wir Sie zum Händler und helfen bei der Auswahl der Platten.
Frostschäden entstehen, wenn Wasser in den Stein eindringt und beim Gefrieren sprengt. Entscheidend ist deshalb die Wasseraufnahme: Je dichter der Stein, desto frostsicherer ist er. Sehr gut geeignet sind Granit, Quarzit, Basalt und andere dichte, silikatische Steine. Mancher Schiefer, dichte Kalk- und Sandsteine gehen nur, wenn sie ausdrücklich als frostbeständig deklariert sind. Poröse, stark saugende Steine gehören nicht nach draußen. Genauso wichtig wie der Stein ist die Verlegung: Wasser muss ablaufen können, statt unter den Platten zu stehen. Mehr dazu auf unserer Seite zu Terrasse und Balkon.
Bevor Sie reinigen, klären Sie zwei Fragen: Ist der Stein kalkhaltig wie Marmor oder Travertin, oder silikatisch wie Granit und Quarzit? Und ist der Fleck fettig, farbig, kalkig oder rostig? Beides bestimmt, was hilft und was den Schaden dauerhaft macht. Auf kalkhaltigem Stein sind Säuren tabu. Fett- und Ölflecken lassen sich nicht abwischen, sondern werden mit einer Kompresse aus dem Stein herausgezogen. Die beste Vorsorge ist eine intakte Imprägnierung. Wenn ein Fleck nicht weichen will, sehen wir ihn uns an, bevor mit dem falschen Mittel experimentiert wird. Ausführliche Tipps finden Sie in unserem Ratgeber zu Flecken auf Naturstein.
Kostenloses Aufmaß
Kostenloses Aufmaß und Festpreis-Angebot im Umkreis von 50 km rund um Poing.