Dusche und Bad
Wo das meiste Wasser hinkommt
- Duschbereich flächig abgedichtet
- Dichtbänder an Ecken und Durchdringungen
Die unsichtbare Basis für Langlebigkeit
Was man später nicht mehr sieht, entscheidet, wie lange ein Bad hält. Eine normgerechte Abdichtung ist kein Detail, sie ist das Fundament.
Im Detail
Feuchtigkeit ist der größte Feind jeder Nassraum-Fläche. Eine fachgerechte Verbundabdichtung nach Norm schützt Wände und Boden zuverlässig vor Wasserschäden, besonders in Duschen und an Wannenrändern. Genauso wichtig ist der Untergrund: Erst ein tragfähiger, ebener und grundierter Untergrund sorgt dafür, dass Fliesen dauerhaft halten. Wir spachteln, grundieren und egalisieren, bevor wir abdichten und verlegen.

Wo wir abdichten
Vom Duschbereich bis zum Balkon. Diese vier Situationen begegnen uns am häufigsten.
Wo das meiste Wasser hinkommt
Draußen mit Gefälle
Ein Untergrund, der arbeitet
Ursache finden statt überfliesen
Gut zu wissen
Fliesen und Fugen halten Wasser ab, dicht sind sie nicht: Silikon altert, Fugen nehmen Feuchte auf. Was durchkommt, muss die Verbundabdichtung darunter aufhalten. Deshalb dichten wir den Duschbereich und den Spritzbereich flächig ab, nicht nur ein bisschen um den Ablauf herum.
Passend dazu
Häufige Fragen
Die meisten Wasserschäden im Bad entstehen nicht, weil eine Fliese undicht ist, sondern weil unter ihr keine oder eine fehlerhafte Abdichtung liegt. Fliesen und Fugen sind wasserabweisend, aber nicht wasserdicht: Silikon altert, Fugen nehmen Feuchtigkeit auf. Was durchkommt, hält die Verbundabdichtung auf. Sie wird direkt auf den Untergrund aufgetragen, der Fliesenkleber kommt im Verbund darauf. Fehlt sie, zieht Feuchtigkeit in Estrich und Wand, Holz quillt, Salz blüht aus und Schimmel wächst, meist unbemerkt, bis es teuer wird. Seit 2017 regelt die DIN 18534 die Abdichtung von Innenräumen. Wir dichten jedes Bad nach dieser Norm ab, auch wenn man das Ergebnis später nicht mehr sieht.
Die DIN 18534 ordnet Flächen nach ihrer Beanspruchung in Wassereinwirkungsklassen ein. W0-I gilt für gering beanspruchte Flächen wie die Wand über dem Waschtisch, W1-I für Wände in Bädern ohne Bodenablauf, W2-I für Duschbereiche und Böden mit Ablauf. W3-I betrifft öffentliche Duschen und Schwimmbäder. Für ein normales Familienbad heißt das: Die Wandflächen im Spritzbereich und der gesamte Duschbereich werden abgedichtet, bei bodengleichen Duschen auch der Boden. Ein bisschen Dichtschlämme um den Ablauf reicht nicht. Welche Klasse für welche Fläche gilt, legen wir beim Aufmaß fest und kalkulieren die Abdichtung danach.
Der Dichtstoff, meist eine Flüssigfolie oder Dichtschlämme, wird in zwei Schichten flächig aufgetragen, oft in Kontrastfarben, damit keine Stelle ausgelassen wird. Darauf folgt im Verbund der Fliesenkleber. Die meisten Schäden entstehen in Ecken, an Rohrdurchführungen und an Wannenanschlüssen. Dort werden Dichtbänder und Manschetten eingearbeitet, die Bewegungen aufnehmen und die Fläche lückenlos schließen. Vor der Abdichtung steht der Untergrund: tragfähig, eben, trocken und passend grundiert. Erst dann hält die Abdichtung, und mit ihr die Fliese.
Bei uns ist die Abdichtung kein späterer Zusatzposten, sondern Teil des Festpreis-Angebots für Bad, Dusche oder Balkon. So vergleichen Sie Angebote auf derselben Grundlage, denn ein günstiger Quadratmeterpreis ohne Abdichtung ist am Ende oft der teurere. Den Aufwand bestimmen die abzudichtende Fläche nach Wassereinwirkungsklasse, die Zahl der Ecken, Anschlüsse und Durchdringungen und der Zustand des Untergrunds. Muss erst gespachtelt, nivelliert oder ein Gefälle hergestellt werden, kommt das dazu. Die Abdichtung ist unsichtbar und gerade deshalb die teuerste Stelle zum Sparen. Nach dem kostenlosen Aufmaß erhalten Sie ein verbindliches Angebot.
Eine Entkopplungsmatte ist eine dünne Bahn zwischen Untergrund und Fliesenkleber. Sie nimmt kleine Bewegungen des Untergrunds auf und verhindert, dass sie sich als Spannung in die Fliese übertragen und Risse verursachen. Manche Matten übernehmen zusätzlich eine Abdichtungsfunktion. Sinnvoll ist sie bei Fußbodenheizung, bei jungem Estrich, der noch nachschwindet, bei ruhenden Rissen im Untergrund, an Übergängen zwischen verschiedenen Materialien und auf Holz- oder Trockenbaukonstruktionen. Ein Allheilmittel ist sie nicht: Sie ersetzt weder einen tragfähigen Untergrund noch die planmäßigen Bewegungsfugen. Ob sie bei Ihnen nötig ist, prüfen wir vor der Verlegung.
Ein Fliesenbelag ist starr, Untergrund und Gebäude aber nicht: Sie dehnen sich bei Wärme, schwinden und arbeiten. Ohne Bewegungsfugen baut sich Spannung auf, bis Fliesen reißen oder Kanten abplatzen. Randfugen laufen an allen Wänden, Türzargen und Innenecken. Größere Flächen werden durch Feldbegrenzungsfugen unterteilt, außen und auf Fußbodenheizung in kleinere Felder als innen. Vorhandene Bauwerksfugen des Gebäudes werden eins zu eins im Belag übernommen und niemals überfliest. Die elastischen Fugen aus Silikon sind Verschleißteile. Sie werden mit der Zeit hart, reißen oder verschimmeln und sollten alle paar Jahre erneuert werden, das übernehmen wir auch nachträglich.
Kostenloses Aufmaß
Kostenloses Aufmaß und Festpreis-Angebot im Umkreis von 50 km rund um Poing.